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Mittwoch, 10. August 2011

Wortsuche & -Findung

Ich habe Sommerpause gemacht, irgendwie. Ich war zelten. Ich war an der Ostsee. Ich war in Kappeln, in Bremen und auf Helgoland. Ich habe den Sommer, über den alle meckern, genossen und das Beste darauß gemacht und am Donnerstag, also morgen, wird für mich der Alltag wieder losgehen und ich müsste jetzt schlafen, aber ich will es nicht.

Wenn man lange nach Worten oder einem Moment gesucht hat, um etwas weiter zu machen, zum Beispiel seinen Blog zu aktualisieren, ist es vielleicht das Beste, andere sprechen zu lassen, die etwas mehr davon verstehen.




Es ist einfach verdammt gut.


Dienstag, 21. Juni 2011

Einblick



Ich kann es wirklich nicht mehr abwarten, dass bald endlich "Ferien" sind. Ich war das erste Ausbildungsjahr so verdammt fleißig, ich habe viel mehr gelernt, als für mein Abitur und ich habe die Famulatur (Zeit, in der man in der Medizin bzw. in meinem Fall in der Pharmazie, in den zukünftigen Beruf reinschnuppert - festgelegte Wochenstundenzahl + Vorschrift dies in den Ferien zu tun) schon hinter mich gebracht und deswegen tatsächlich sechs Wochen Sommferien. Ich hatte im ganzen letzten Jahr 15 Tage frei (Feiertage abgezogen!). Ich freue mich so, wenn ich mal wieder richtig die Seele baumeln lassen kann.

Zur Zeit versuche ich dem Schulstreß zu entkommen, in dem ich mein Zimmer ein wenig aufpimpe, da es sehr kindlich bzw. jugendlich ist, ich mir aber gleichzeitig immer gedacht habe, dass ich ja eh bald irgendwann mal ausziehen werde.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Die Sache mit der Pünktlichkeit

Was ist schlimmer? Zu spät kommen oder zu früh kommen? Meine Oma hatte heute Zufrühkommer. Ein Bekannter wollte sie zwischen 13 und 14 Uhr abholen - Um 12:15 Uhr stand der Herr vor der Tür. Und zufällig gesellte sich noch eine weitere Spezialeinheit hinzu: Die Spontan-mal-kurz-vorbei-Kommer, getarnt als Onkel und Tante.

Meine Oma war mit den Nerven am Ende. Und ich stelle fest, dass ich selbst gerne mal zu früh komme, weil ich irgendwann mal darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich immer auf die letzte Minute komme.

Es gibt auch noch zwei weitere Kategorien. Da wären einmal die Gar-nicht-Kommer-ohne-abzusagen. Diese Gruppe hasse ich allerdings nicht so sehr, wie die Spontan-mal-kurz-vorbei-Kommer. Die Spontanen mag ich wirklich am Wenigsten. Ich habe nicht so aufgeräumt, wie ich es gerne hätte, ich habe weder Trinken noch Essen da, ich habe eigentlich etwas anderes zu tun usw. Diejenigen, die spontan doch nicht kommen, schenken mir wenigstens einen freien Nachmittag.

Die letzte Kategorie wäre mir dann wohl die Liebste - So vorbei kommen, wie es verabredet ist und um das auch wirklich einzuhalten, muss ich jetzt los. Kaffeetrinken bei den liebsten Freunden fängt um 17 Uhr an.